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Diese Woche ist unser neues Fachbuch erschienen, in dem John Erpenbeck und ich, unter Mitarbeit von Roman Sauter, unsere Konzeption der integrierten Werte- und Kompetenzerfassung, des gezielten Werte- und Kompetenzmanagements auf Ebene der Organisation, der Teams und der Mitarbeitenden sowie den erforderlichen Veränderungsprozess beschreiben und mit vielen Praxisbeispielen illustrieren.

 

Neue Formen und Methoden des Arbeitens –New Work – begegnen uns allenthalben: Im Berufsleben, in alten und neuen Berufen, in Unternehmen und Organisationen. Vernetzung, Komplexität, Digitalisierung, Agilität, Selbstorganisation sind die einschlägigen Stichworte. Hinter all diesen Formen steckt stets erweitertes oder auch ganz neues, oft disruptives zerstörend-verstörendes Wissen, dahinter stecken neue Fähigkeiten, selbstorganisiert und kreativ zu handeln, neue Kompetenzen und neue, sie begründende Werte.

Wissen, Kompetenzen und Werte können von den Mitarbeitenden nur handlungswirksam angeeignet werden; Pauken und Auswendiglernen hilft da wenig, ein zukunftsweisendes Lernen – ein Future Learning – ist erforderlich. Diese neue Lernwelt muss dabei ein Spiegelbild der Praxis sein, wenn die Mitarbeitenden auf die zukünftigen Herausforderungen des New Work vorbereitet werden sollen. Future Learning und New Work bilden nicht mehr und nicht weniger die Zukunft des Lernens und Arbeitens ab.

Die theoretisch-wissenschaftlichen Grundlagen für dieses Werk haben wir gemeinsam in einer Vielzahl von Projekten und Publikationen im letzten Jahrzehnt entwickelt. Diese Konzepte verknüpfen wir in diesem Handbuch mit unseren Erfahrungen in vielen Praxisprojekten, die wir gesammelt haben.

Wir gehen zunächst von den Veränderungen in unserer Gesellschaft, von der Wissens- zur Kompetenz- und Wertegesellschaft, aus, um dann die Trends in den Organisationen und ihre Auswirkungen auf die Werte und damit die Organisationskultur zu untersuchen. Im nächsten Schritt analysieren wir die Veränderungen zum New Work und die Konsequenzen für das Future Learning. Dabei spielt der Paradigmenwechsel von curricularen Wissens- und Qualifikationszielen zu individuellen Werte- und Kompetenzzielen eine zentrale Rolle.

Eine gezielte Entwicklung der Werte und Kompetenzen erfordert Werte- und Kompetenzmodelle, die als Basis für die professionelle Erfassung dieser Zielgrößen dienen. Wir untersuchen, welche Möglichkeiten sich hierfür anbieten und entwickeln konkrete Vorschläge. Danach zeigen wir auf, wie eine gezielte Entwicklung der Werte und Kompetenzen auf der Ebene der Organisation, der Teams und der Mitarbeitenden gestaltet werden kann. Wir beschreiben eine Vielzahl von praktischen Anwendungsfeldern dieser Ansätze im Corporate Learning, um schließlich ein Geschäftsmodell des Future Learning zu entwickeln und die erforderlichen Veränderungsprozesse zu beschreiben. Nachdem wir einen konkreten Vorschlag zur Implementierung des Future Learning zur Diskussion gestellt haben, wagen wir am Schluss einen Blick in die Zukunft des -Future Learning.

In unserer ausführlichen Praxis-Toolbox finden Sie eine Vielzahl von grundlegenden Entwicklungsempfehlungen für Werte und Kompetenzen sowie spezifische Empfehlungen zum Aufbau aller Einzel-Werte und -Kompetenzen aus unseren Werte- und Kompetenz-Modellen. Ein umfangreiches Glossar rundet unser Handbuch ab.

Die Leser erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Werte und Kompetenzen mit unserer Software ValCom® zu erfassen und auszuwerten sowie Web Based Trainings, Videos mit John Erpenbeck und Werner Sauter, Reflexionsbögen und Checklisten zu nutzen.

https://shop.haufe.de/prod/future-learning-und-new-work

oder auch zu finden im Amazon Shop

Der Beitrag Future Learning und New Work – unser neues Praxisbuch für gezieltes Werte- und Kompetenzmanagement erschien zuerst auf Blog für gezieltes Werte- und Kompetenzmanagement.